Die Arthrose ist zu einer präventivmedizinisch kaum beachteten Volkskrankheit geworden.
Erst wenn Schmerzen auftreten, wenn es also zu spät ist, wird sie beachtet. Sog. „Rheumamittel“ (Ibubrufen, Diclofenac u.a.) mit u.U. erheblichen Nebenwirkungen für Herz und Magen kommen dann zum Einsatz. Sie mögen die Schmerzen für kurze Zeit lindern, hemmen aber gleichzeitig die von den Gelenken bereits eingeleitete Entzündungstherapie. An der Arthrose, dem Knorpelverlust, tuen sie nichts.
Schon bei 35-jährigen finden sich röntgenologisch nachgewiesene Zeichen des Knorpelverlustes, der Arthrose. Die Zahl der Betroffenen ist erschreckend hoch: mehr als 35 Millionen allein in Deutschland.
Auch hier treffen zahlreiche Faktoren zusammen: die häufig mangelhafte Ernährung, Bewegungsarmut, sitzende Tätigkeiten, Fehlbelastung durch Beruf und/oder Sport und Sportverletzungen, die verbreitete Schilddrüsenunterfunktion, die erhöhten Cholesterinwerte, das Rauchen, das Übergewicht, die Hormondefizite ab dem 4-5. Lebenssjahrzehnt bei Männern und Frauen.
Hauptursache ist aber, unterhalten durch unser reduziertes Bewegungsverhalten, der Dauerdruck auf die Gelenkflächen, hervorgerufen durch den Dauerzug der an den Gelenken angreifenden Muskeln. Am Kniegelenk sind das also der Wadenmuskel und die rückwärtige Oberschenkelmuskulatur und vorn der vierköpfige Oberschenkelmuskel (Quadriceps). Sie überspringen das Kniegelen von unten nach oben , bzw. von oben nach unten. Meist sind sie auch noch durch zuviel Sitzen verkürzt. Vorn unter Einbeziehung und Druckausübung auf die Kniescheibenrückseite, dann am Schienbeinkopf ansetzend.
Der Knorpel lebt von wechseldem Druck und Entlastung. Damit "entschlackt" er sich (Druck) und saugt sich mit Nährstoffen voll (Entlastung).Da er keine Blutgefäße oder Nerven enthält, ist er einerseits per diffusionem auf den unter ihm liegenden Knochen angwiesen und kann andererseits ohne Nerven nicht schmerzen. Schmerzen lösen die Gelenk-kapselinnenschicht (Synovia) und vor allem die meist "verfilzten" Faszien (Bindegewebe) in der Muskulatur aus.
Da wir immer nur einen kleinen Teil der Gelenkflächen nutzen, dies meist unter zu hohem Druck, wird der benutzte Knorpel schlecht ernährt und der nicht benutzte Teil bleibt unterernährt. Nützten wir alle Winkelgrade der Gelenkbeweglichkeit aus, könnte das verhindert werden, es würden wieder Stammzellen gebildet, der Knorpel könnte sich regenerieren.
Arthrose ist keine Einbahnstrasse.
Das alles sind hervorragende präventivmedizinische Ansatzpunkte, die i.d.R. unbeachtet bleiben.
In meinem 5-Komponenten-Arthrose-Konzept werden alle Register gezogen: Medizin, Ernährung, Mikronährstoffe, Physikalische und Physiotherapie, um so früh wie möglich im Leben damit zu beginnen bzw. jetzt sofort zur Anwendung zu gelangen.
Mein "Arthrose – 5-Komponenten - Präventions- und Therapiekonzept“
Arthrose ist durchaus heilbar, vor allem aber präventiv zu verhindern und immer zu lindern!
(Schulmedizin: "Es gibt keine Arthrosetherapie) ??? , dafür aber 400.000 Gelenkprothesen pro Jahr. Diese sind zum großen Teil verhinderbar, wenn die Betroffenen mein Konzept befolgen würden.
Auszüge:
1.Komponente – Medizin : Stadieneinteilung, Ausgleich der Defizite, Ersatz z.B. der Hormone, Normalisierung abweichender Befunde.
Knorpel hat keine Blutgefäße. Er wird von dem darunter liegenden Knochen ernährt. Deshalb sind Nikotin, hohes Cholesterin, Schilddrüsenunterfunktion, Östrogenmangel in der Menopause, Testosteronmangel beim Mann, Bewegungsarmut....zu vermeiden
2. Komponente – Ernährung :
Auch PiPaPo = Pizza-Pasta-Pommes – fördern die Arthroseentstehung, in jedem Fall durch das entstehende Übergewicht. Der hohe Anteil an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren in den Zuchttieren (Geflügel, Rinder, Schweine, Fische) führt u.a. auch zur frühen Arthrosenentstehung. Omega-3-/Omega-6 sollte maximal 1:4 sein. Bei den Eskimos/Innuit 1: 0,8, bei uns 1:25 ! Arthrose ist eine Entzündung.
Ein Minimum an tierischem Eiweiß, evtl. selten Lamm oder Wild (nicht aus dem Gehege), frei von Zuchttierfleisch aus Massentierhaltung (z.B. Paleo-Küche- Steinzeitkost) mit hohem Gemüse- und geringem Kohlenhydratanteil. Achten auf ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, da fast alle per Ernährung zur schädigenden Übersäuerung neigen.
3.Komponente - ergänzende Mikronährstofftherapie
Mit den Knorpelbausteinen Glucosamin, Chondroitin, Kollagen, Hyaluronsäure, MSM, ein körpereigenes „Schmerzmittel“......
Der noch vorhandene Knorpel wird mit den o.a. körpereigenen Substanzen deutlich besser „ernährt“ und erfährt unter günstigen Umständen sogar eine Dickenzunahme (Studiennachweis durch digitales Röntgen, MRT, z.B. Universität Leuven / Belgien). Gelenkknorpel regeneriert sich im Prinzip relativ gut bei entsprechender Entlastung ohne Dauerdruck.
4.Komponente – Sport / Physiotherapie
Dazu gehört moderates Muskeltraining (zu starkes Trainung macht wieder Druck auf den Knorpel !!). Bewährt hat sich den Muskel in der Dehnung anzuspannen und damit zu stärken. Vermeiden von Gerätern. Gezieltes Bewegungs-/Dehnungstraining für jedes Gelenk. Intakte Muskeln entlasten und führen speziell die großen Gelenke (Schulter-, Hüft-, Kniegelenke) optimal.
Dehnen, bewegen, anspannen und stärken kombiniert mit Faszienrollen und Osteopressur zur Schmerzlinderung erfolgen in der speziell dafür ausgebildeten Physiotherapiepraxis nach Liebscher& Pracht.
5.Komponente – ergänzende Physikalische Therapie Pulsierende Magnetresonanztherapie stimuliert die Mitochondrien der Knorpelzellen und verbessert u.a. die Durchblutung des Knochens und damit indirekt die Knorpelernährung und wirkt schmerzlindernd.
Vibrationstraining (Galileo, Powerplate) stärkt die Muskulatur über die Auslösung von Muskelfaserreflexen. (bei Vibrationsfrequenz von 15Hz > 1200 Reflexe/Minute). Galileo wurde bereits in zwei Simulations-Studien der Charité, Berlin, eingesetzt in Vorbereitung auf die mehrmonatigen Mars-Mission. Mukulatur- und Knochenerhalt wurden jeweils über 6 Wochen an konsequent liegenden Probanden sehr positiv demonstriert.
Ohrakupunktur lindert die Schmerzen. Das Mikrosystem Ohrmuschel weist über 300 Reflexpunkte und -areale auf, die nur im irritierten Zustand nachweisbar sind (Schmerz 5.Halswirbel z.B.) im Gegensatz zu den Körperakupunkturpunkten, die als Teile eines energetischen Systems immer nachweisbar sind. Neuroanatomisch weisen die Reflexpunkte auf neurophysio-logischer Ebene nachvollziehbare Wechselbeziehungen über Reflexbögen zu höheren Gehirnabschnitten (z.B. Hirnstamm, Thalamus) auf. Erklärbar ist dies durch die örtlich nahe embryologische Entwicklung und die damit zusammenhängende ungewöhnliche Dichte und differenzierte Innervation der Ohrmuschel. Auf die kurzen Reflexwege läßt sich auch der mitunter rasche Wirkungseintritt bei akuten Schmerzzuständen erklären. So funktioniert es : Peripherer Reiz (Ohrakupunkturnadel) > Mittelhirn > setzt das Endorphin Enkephalin frei > mittels Serotonin > Hemmung der Schmerzfortleitung in den absteigenden Rückenmarksfasern.
TENS (Transcutan-elektrisch-nervenzentriert-stimulierend) Aktivierung der körpereigenen Schmerzbremse.
Low-Level-Laser-Therapie Die Anwendung von Lichtenergie in Körpergegenden, die normalerweise "im Dunkeln" liegen, stimulieren die Mitochondrien, unsere Kraftwerke in allen Körperzellen und aktivieren so den Heilungsprozess. So ist es jetzt möglich, Photonen-(Licht-)Energie zu den Mitochondrien tiefergelegener Körperstrukturen zu senden wie Gelenke, Wirbelsäule und Gehirn.
S.a. mein Buch „Erfolgreich gesund bleiben – Krankheitsprävention im stressigen Alltag“ .
Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin Sportmedizin und Prävention Naturheilverfahren
Zertifikate für : Hormonersatztherapie (GSAAM) Stressmedizin (Dresden University International) Mikronährstoffmedizin (Akademie für Mikronährstoffmedizin Essen), Burnoutberater (ÄK Hessen).
Der Vortrag mit > 50 Folien präsentiert Ihnen alle Facetten der Erscheinungsformen der Arthrose, der Prävention, der Diagnostk und der Therapie.
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